RP16

StartVerantwortliche Person GPSR

Verordnung (EU) 2023/988 · Artikel 16

Im eigenen Shop sperrt niemand das Angebot. Das Risiko landet woanders.

Shopify hat kein Konformitätsfeld, an dem man scheitern kann. Das ist die Falle: Ein Shop, der in die EU verkauft, trägt genau dieselben Pflichten, aber nichts warnt Sie, und das erste Signal ist meist eine Zollsperre oder ein Brief.

Prüfung einer Direktvertriebsakte ohne jede Plattformkontrolle dahinter
Kein Konformitätsfeld zum Scheitern zu haben heißt nicht, keine Pflicht zu haben.

Kein Torwächter, dieselben Regeln

Ein Marktplatz setzt die Regel zum eigenen Schutz durch. Ein Direktvertriebs-Shop hat diesen Mechanismus nicht, die Pflicht liegt also ganz bei Ihnen und zeigt sich später, wenn eine Sendung angehalten wird oder eine Behörde schreibt.

Das Fehlen einer Warnung ist nicht das Fehlen einer Anforderung.

Wo die Angaben im Shop hingehören

Name und Anschrift der verantwortlichen Person gehören auf das Produkt selbst oder seine Verpackung und sollten zusätzlich in den Produktinformationen auf der Website erscheinen. Viele Shops ergänzen eine Konformitätszeile in der Produktvorlage und einen kurzen Abschnitt im Fußbereich.

Beides zu tun bedeutet, dass Kunde, Spediteur und Prüfer dieselbe Antwort in derselben Form finden.

Ein Paket, an der Grenze zurückgehalten wegen eines fehlenden Wirtschaftsakteurs
Beim Direktverkauf ist der Zoll der Punkt der Durchsetzung, nicht die Website.

Der Zoll ist der Punkt der Durchsetzung

Bei Direktsendungen findet die Prüfung oft an der Grenze statt und nicht auf der Website. Pakete ohne einen auf der Verpackung genannten EU-Akteur können zurückgehalten, zurückgeschickt oder vernichtet werden, und die Kosten trägt der Verkäufer.

Ein korrekter Etikettenblock ist das, was das Paket in Bewegung hält.

In jedem Tarif enthalten

Unbegrenzte Produkte, die schriftliche Benennung, die Anschrift für das Etikett und ein Registereintrag, der an dem Tag rot wird, an dem das Mandat endet.

Uns ist lieber, Sie können die Benennung beweisen, als sie nur zu behaupten.

Warum der Code mehr zählt als der Preis

Jeder kann einen Namen auf ein Etikett drucken. Die Frage eines Prüfers oder eines Marktplatzes lautet, ob dieser Name heute wirklich an Sie gebunden ist.

Unser Register beantwortet das in einem Scan, und es antwortet ehrlich: Ist das Mandat abgelaufen, sagt es das.

Fragen, die uns erreichen

Bei Shopify fragt mich niemand danach. Gilt das wirklich für mich?

Ja. Die Pflicht kommt aus der Verordnung, nicht von der Plattform. Shopify überwacht sie schlicht nicht, weshalb Direktverkäufer sie meist an der Grenze entdecken.

Wo genau kommen die Angaben hin?

Auf das Produkt oder seine Verpackung als primären Ort und in die Produktinformationen der Website als praktischen. Das Etikett liest der Zoll, die Website liest der Kunde.

Deckt mich ein Fulfillment-Partner in der EU ab?

Nein. Waren in der Union zu lagern macht das Lager nicht zu Ihrer verantwortlichen Person. Die Rolle verlangt ein schriftliches Mandat und jemanden, der die Pflichten übernimmt.

Direktvertrieb entfernt den Torwächter, nicht die Regel. Die übersprungene Konformität wird nur auf den unpassendsten Moment verschoben.

Benennen Sie uns und setzen Sie den Block heute auf Ihr Etikett

Die Benennung wird am selben Werktag ausgestellt, an dem Formular und Zahlung vollständig sind. Unbegrenzte Produkte in jedem Tarif.

Tarife ansehen und uns benennen

Weiterlesen

Wie in Deutschland kontrolliert wird

Im eigenen Shopify-Shop sperrt niemand etwas: das erste Signal kommt meist von einer Behörde oder einem Wettbewerber, nicht von einer Plattform.

Die Abmahnung durch einen Wettbewerber ist die deutsche Besonderheit: sie kommt schneller als jede Behörde und richtet sich unmittelbar gegen die fehlende Angabe des Verantwortlichen.

Siehe auch